Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 13. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen der Marke „Hammer Website“. Anbieter und Vertragspartner ist Detinker, Inhaber Andreas Bernhardt, Suttkamp 13, 59229 Ahlen (nachfolgend „wir“ oder „Anbieter“).
(2) Es gelten ausschließlich diese AGB in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung, vorbehaltlich einer Änderung nach § 20 Abs. 3. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen. Das gilt auch, wenn wir in Kenntnis solcher Bedingungen leisten.
(3) Individuelle Vereinbarungen, insbesondere im Angebot oder in der Auftragsbestätigung, haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Nur für Unternehmer
(1) Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Dazu zählen auch Selbstständige, Freiberufler und Vereine, soweit sie die Leistung für ihre gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit nutzen.
(2) Mit der Beauftragung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer handelt. Wir dürfen dafür geeignete Nachweise verlangen (z. B. USt-IdNr., Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug). Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht.
§ 3 Kostenloser Entwurf und Vertragsschluss
(1) Unsere Darstellungen auf der Website sind kein bindendes Angebot.
(2) Nach dem Erstgespräch erstellen wir in der Regel innerhalb von fünf Werktagen einen ersten Entwurf. Der Entwurf ist kostenlos und unverbindlich. Lehnt der Kunde ab, entstehen ihm keine Kosten. Rechte am Entwurf erhält der Kunde erst mit Vertragsschluss; vorher darf er ihn weder selbst umsetzen noch durch Dritte umsetzen lassen.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde die Bestellung über den von uns übermittelten Bestell- und Zahlungslink (Stripe Checkout) unter Bestätigung dieser AGB und des Auftragsverarbeitungsvertrags abschließt, oder wenn er ein Paket in Textform beauftragt und wir den Auftrag in Textform bestätigen oder mit der Ausführung beginnen.
(4) Der Vertragstext (Auftragsbestätigung und diese AGB) wird dem Kunden in Textform übermittelt.
§ 4 Leistungen
(1) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem gebuchten Paket gemäß der bei Vertragsschluss gültigen Leistungsübersicht auf www.hammer-website.de/preise/ und aus der Auftragsbestätigung. Die Leistungsübersicht übermitteln wir mit der Auftragsbestätigung. Im Abo umfasst er insbesondere die individuelle Gestaltung und Einrichtung der Website, den Betrieb (Hosting auf Servern in Deutschland, SSL-Verschlüsselung), technische Wartung und Sicherheitsupdates, regelmäßige Datensicherungen sowie ein monatliches Kontingent für Änderungen (§ 7).
(2) Wir schulden die vereinbarte Leistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere schulden wir keine bestimmten Platzierungen bei Google oder anderen Suchmaschinen, keine bestimmte Anzahl an Besuchern, Anfragen oder Umsätzen. Suchmaschinen und andere Plattformen entscheiden über ihre Darstellung selbst.
(3) Wir dürfen zur Leistungserbringung Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer einsetzen. Für sie haften wir wie für eigenes Handeln.
(4) Gestaltung und technische Umsetzung liegen im Rahmen der Absprachen in unserem fachlichen Ermessen. Wir wählen Technik, Hosting und Werkzeuge nach dem Stand der Technik selbst aus. Einen Anspruch auf ein bestimmtes System (z. B. WordPress) oder auf Administratorzugang zum Server hat der Kunde nicht, soweit nichts anderes vereinbart ist.
§ 5 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde stellt uns die Inhalte, Informationen und Zugänge, die für die Leistung nötig sind (z. B. Texte, Fotos, Logo, Öffnungszeiten, Zugangsdaten zu Google-Profilen), vollständig und rechtzeitig zur Verfügung, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach unserer Anforderung. Auf Wunsch erstellen wir Texte und Bilder selbst, soweit dies im Paket enthalten oder gesondert beauftragt ist.
(2) Liefert der Kunde trotz Erinnerung mit einer Nachfrist von mindestens sieben Tagen nicht, dürfen wir die Website mit Platzhaltern oder mit von uns erstellten Inhalten fertigstellen und veröffentlichen. Der Kunde kann diese später im Rahmen seines Änderungskontingents ersetzen lassen.
(3) Verzögerungen, die der Kunde zu vertreten hat, verlängern unsere Fristen entsprechend. Mehraufwand durch verspätete, unvollständige oder nachträglich geänderte Zulieferungen dürfen wir nach vorheriger Ankündigung gemäß § 8 Abs. 6 berechnen.
(4) Der Kunde benennt eine Ansprechperson, die Entscheidungen treffen kann, und prüft Entwürfe und Änderungen zeitnah.
§ 6 Freigabe und Veröffentlichung
(1) Ist die Website fertiggestellt, übermitteln wir dem Kunden eine Vorschau und bitten um Freigabe. Der Kunde prüft die Vorschau innerhalb von zehn Werktagen und teilt uns Mängel in Textform mit.
(2) Die Freigabe gilt als erteilt, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keinen Mangel benennt. Auf diese Folge weisen wir in der Freigabeanfrage gesondert hin. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Freigabe; sie beseitigen wir im Rahmen der Wartung.
(3) Für die Richtigkeit der Inhalte, die der Kunde freigibt, ist der Kunde verantwortlich (§ 12).
§ 7 Änderungskontingent
(1) Das Paket enthält ein monatliches Kontingent an Arbeitszeit für Änderungen an der bestehenden Website (z. B. Texte, Bilder, Öffnungszeiten, Preise, kleinere Anpassungen am Aufbau einzelner Seiten). Die Höhe ergibt sich aus der Leistungsübersicht.
(2) Nicht genutzte Zeit verfällt am Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats. Sie wird weder in Folgemonate übertragen noch erstattet oder verrechnet. Wir rechnen in Schritten von 15 Minuten ab.
(3) Keine Änderungen in diesem Sinne sind insbesondere eine Neugestaltung (Redesign), neue Funktionen, neue Seiten über die im Paket enthaltene Seitenzahl hinaus, Anbindungen an fremde Systeme sowie die Erstellung neuer Texte, Bilder oder Videos, soweit nicht im Paket enthalten. Solche Leistungen bieten wir gesondert an.
(4) Reicht das Kontingent nicht aus, teilen wir dem Kunden den voraussichtlichen Mehraufwand vorher mit. Erst nach seiner Zustimmung in Textform führen wir die Arbeiten aus und berechnen sie nach § 8 Abs. 6.
(5) Auf Änderungswünsche melden wir uns in der Regel innerhalb der im Paket genannten Zeit an Werktagen (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Nordrhein-Westfalen). Diese Angabe ist ein Richtwert, keine zugesicherte Frist, und bezeichnet unsere erste Rückmeldung, nicht die Fertigstellung.
§ 8 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die monatliche Vergütung ist ab Veröffentlichung der Website jeweils im Voraus für einen Abrechnungsmonat fällig. Der erste Abrechnungsmonat beginnt am Tag der Veröffentlichung, jeder weitere am selben Tag des Folgemonats. Verzögert sich die Veröffentlichung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, beginnt die Vergütungspflicht spätestens 30 Tage nach Vertragsschluss. Vereinbarte Einrichtungsentgelte sind mit Vertragsschluss fällig.
(3) Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde erteilt dazu ein entsprechendes Mandat und sorgt für ausreichende Deckung. Rechnungen erhalten Kunden elektronisch; damit ist der Kunde einverstanden.
(4) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regeln, insbesondere Verzugszinsen von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz und die Verzugspauschale von 40 € (§ 288 Abs. 2 und 5 BGB). Für eine Rücklastschrift, die der Kunde zu vertreten hat, berechnen wir die uns entstandenen Bankgebühren.
(5) Ist der Kunde mit einer Zahlung mehr als 14 Tage in Verzug, dürfen wir die Website und zugehörige Dienste vorübergehend sperren, wenn wir die Sperre mindestens sieben Tage vorher in Textform angekündigt haben. Die Sperre heben wir unverzüglich nach vollständigem Zahlungseingang auf. Die Pflicht zur Zahlung der monatlichen Vergütung besteht während der Sperre fort.
(6) Leistungen außerhalb des Pakets berechnen wir nach unserer Preisliste oder, falls dort nicht aufgeführt, nach Aufwand mit einem Stundensatz von 79 € netto, jeweils nach vorheriger Information des Kunden.
(7) Wir dürfen die monatlichen Preise höchstens einmal pro Kalenderjahr und frühestens zwölf Monate nach Beginn der Vergütungspflicht (§ 8 Abs. 2) anpassen, soweit sich unsere Kosten für die Leistungserbringung (insbesondere Server, Software-Lizenzen, Domain-Gebühren, Energie und Personal) nachweislich erhöht haben; Kostensenkungen in anderen Bereichen rechnen wir an. Die Erhöhung darf den Kostenanstieg anteilig nicht übersteigen und beträgt höchstens 10 % pro Jahr. Wir kündigen sie mindestens sechs Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung kündigen; darauf weisen wir in der Ankündigung hin. Sinken unsere Kosten, geben wir dies nach denselben Grundsätzen weiter. Für bereits im Voraus bezahlte Abrechnungsmonate gilt der bisherige Preis.
(8) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 9 Laufzeit, Kündigung, Paketwechsel
(1) Abo mit Mindestlaufzeit (0 € Einrichtung): Die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate ab Beginn der Vergütungspflicht (§ 8 Abs. 2). Danach läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(2) Abo ohne Mindestlaufzeit (nur nach gesonderter Vereinbarung): Der Kunde zahlt einmalig das vereinbarte Einrichtungsentgelt. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden.
(3) Jährliche Zahlung: Vereinbaren wir jährliche Zahlung, ist die Vergütung für zwölf Abrechnungsmonate im Voraus fällig; berechnet werden nur elf Monatsbeiträge. Abweichend von Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 verlängert sich der Vertrag bei jährlicher Zahlung jeweils um zwölf Abrechnungsmonate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende des bezahlten Jahres gekündigt wird. Zum selben Zeitpunkt kann der Kunde auf monatliche Zahlung wechseln. Bei ordentlicher Kündigung wird bereits gezahlte Vergütung für das laufende Jahr nicht erstattet. Endet der Vertrag vorzeitig durch Kündigung nach § 8 Abs. 7, nach § 20 Abs. 3 oder aus einem wichtigen Grund, den wir zu vertreten haben, erstatten wir die Vergütung für volle Abrechnungsmonate nach Vertragsende anteilig. § 11 Abs. 3 bleibt unberührt.
(4) Vorzeitige Beendigung: Bei einem Abo mit Mindestlaufzeit ist das Einrichtungsentgelt in den Monatsbeiträgen enthalten und über zwölf Monate verteilt. Endet der Vertrag vor Ablauf der Mindestlaufzeit durch Aufhebung auf Wunsch des Kunden, durch Kündigung des Kunden nach § 648 BGB oder durch eine vom Kunden zu vertretende außerordentliche Kündigung, schuldet der Kunde statt der restlichen Monatsbeiträge ein Einrichtungsentgelt von 490 € (Start), 890 € (Wachstum) oder 990 € (Premium) netto für das bei Vertragsschluss gebuchte Paket, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Das gilt nicht, wenn der Kunde aus einem wichtigen Grund kündigt, den wir zu vertreten haben. Das Entgelt mindert sich um ein Zwölftel für jeden vollen Abrechnungsmonat, für den der Kunde bereits Vergütung gezahlt hat. Mit seiner Zahlung sind alle Vergütungsansprüche für die restliche Mindestlaufzeit abgegolten. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass uns kein oder ein geringerer Anspruch zusteht; uns bleibt bei einer Kündigung nach § 648 BGB der Nachweis eines höheren Anspruchs vorbehalten.
(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde mit einem Betrag in Höhe von mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug ist oder trotz Abmahnung rechtswidrige Inhalte auf der Website verlangt oder belässt (§ 12).
(6) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail an info@hammer-website.de).
(7) Ein Wechsel in ein größeres Paket ist jederzeit zum Beginn des nächsten Abrechnungsmonats möglich. Ein Wechsel in ein kleineres Paket ist frühestens nach Ablauf der Mindestlaufzeit möglich. Eine laufende Mindestlaufzeit wird durch einen Paketwechsel nicht verlängert.
(8) Zusatzleistungen (z. B. Online-Terminbuchung, Chatbot) können, soweit nichts anderes vereinbart ist, mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gesondert gekündigt werden. Sie enden spätestens mit dem Abo.
§ 10 Nutzungsrechte
(1) Während der Laufzeit erhält der Kunde an der Website (Gestaltung, Programmcode, von uns erstellte oder lizenzierte Texte, Bilder, Grafiken) ein einfaches, nicht übertragbares Recht, sie für die Darstellung seines Unternehmens im Internet zu nutzen. Das Recht ist auf die Laufzeit des Vertrags beschränkt.
(2) Alle übrigen Rechte bleiben bei uns. Insbesondere dürfen wir Gestaltungselemente, Programmcode, Vorlagen und unser Know-how auch für andere Kunden verwenden, soweit sie keine individuellen Inhalte des Kunden (wie Logo, Texte über den Betrieb oder Fotos des Kunden) enthalten. Eine exklusive Gestaltung schulden wir nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.
(3) Inhalte des Kunden (z. B. seine Texte, Fotos, sein Logo) bleiben sein Eigentum. Der Kunde räumt uns an ihnen die Rechte ein, die wir für die Vertragsdurchführung brauchen (Bearbeitung, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung).
(4) Bilder und Texte, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, sind nach derzeitiger Rechtslage urheberrechtlich nicht oder nur eingeschränkt schutzfähig. Wir können daher nicht garantieren, dass Dritte gleiche oder ähnliche Inhalte nicht nutzen. Wir setzen KI-Werkzeuge unter menschlicher Kontrolle ein, kennzeichnen KI-erzeugte Bilder, wo dies rechtlich erforderlich ist, und geben vertrauliche oder personenbezogene Daten des Kunden nicht in KI-Systeme, die diese Daten zum Training nutzen. Personenbezogene Inhalte des Kunden (z. B. Fotos von Personen) bearbeiten wir nicht mit KI-Diensten, es sei denn, der Kunde stimmt im Einzelfall in Textform zu.
(5) Verwenden wir Inhalte Dritter (z. B. Schriften, Stockfotos, Software-Bibliotheken), gelten zusätzlich deren Lizenzbedingungen. Wir wählen nur Inhalte, die für die vereinbarte Nutzung lizenziert sind.
§ 11 Kaufoption, Direktkauf, Hosting nach dem Kauf
(1) Nach Ablauf von zwölf Monaten Vergütungspflicht kann der Kunde die Website kaufen. Der Kaufpreis richtet sich nach unserer bei Vertragsschluss gültigen Preisliste für das gebuchte Paket (Leistungsübersicht „Kaufoption nach 12 Monaten“) zuzüglich der Listenpreise (Preisliste bei Vertragsschluss) für später hinzugekommene Seiten und Funktionen. Darauf rechnen wir 30 % der in den letzten zwölf Monaten vor dem Kauf gezahlten Netto-Vergütung für das Paket an (ohne Zusatzleistungen und Einrichtungsentgelte), unabhängig davon, wie lange das Abo insgesamt bestanden hat. Angerechnet werden also höchstens zwölf Monatsbeiträge. Einen verbindlichen Kaufpreis nennen wir auf Anfrage in Textform.
(2) Mit vollständiger Zahlung des Kaufpreises erhält der Kunde an der Website ein zeitlich unbegrenztes, übertragbares Nutzungsrecht und auf Wunsch eine Kopie aller Dateien. Ausgenommen sind Lizenzen Dritter, die nicht übertragbar sind; diese muss der Kunde bei Bedarf selbst erwerben. Darauf weisen wir vor dem Kauf hin.
(3) Mit dem Kauf endet das Abo zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats. Hat der Kunde jährlich im Voraus gezahlt, rechnen wir die Vergütung für die danach liegenden vollen Monate auf den Kaufpreis an. Hosting und Pflege können danach nach Abs. 8 weiter beauftragt werden.
(4) Direktkauf: Statt eines Abos kann der Kunde die Website von Anfang an zum Festpreis kaufen. Umfang und Preis nennen wir vorab in Textform (Angebot). Es gelten diese AGB mit Ausnahme der §§ 7, 9 und 17 Abs. 1; die Vergütung richtet sich nach Abs. 5. Unwesentliche Mängel nach § 6 Abs. 2 beseitigen wir im Rahmen der Mängelhaftung nach Abs. 7. Im Festpreis sind zwei Korrekturrunden zum Entwurf enthalten; weitere Änderungswünsche berechnen wir nach § 8 Abs. 6.
(5) Beim Direktkauf sind 50 % des Festpreises mit Vertragsschluss und 50 % mit der Freigabe nach § 6 fällig, jeweils vor der Veröffentlichung. Die Freigabe nach § 6 gilt zugleich als Abnahme.
(6) Bis zur vollständigen Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, widerrufliches Nutzungsrecht zu Prüfzwecken; mit vollständiger Zahlung gilt Abs. 2 entsprechend.
(7) Ansprüche des Kunden wegen Mängeln der gekauften Website verjähren in zwölf Monaten ab der Abnahme, beim Kauf nach Abs. 1 ab vollständiger Zahlung des Kaufpreises. Das gilt nicht für Ansprüche nach § 16 Abs. 1 und nicht, wenn wir einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
(8) Hosting und Pflege nach dem Kauf: Auf Wunsch betreiben wir die gekaufte Website weiter, für 29 € netto im Monat. Enthalten sind Hosting in Deutschland, SSL, Backups sowie Sicherheits- und Software-Updates (§ 14). Ein Änderungskontingent ist nicht enthalten; Änderungen berechnen wir nach § 8 Abs. 6. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden. § 8 Abs. 2 bis 5 und Abs. 7 gelten entsprechend.
(9) Betreibt der Kunde die gekaufte Website selbst oder bei einem anderen Anbieter, übergeben wir ihm nach vollständiger Zahlung alle Dateien der Website und auf Wunsch den Auth-Code der Domain (§ 13 Abs. 3). Für die Einrichtung beim neuen Anbieter sind wir nur nach gesonderter Beauftragung zuständig.
§ 12 Verantwortung für Inhalte, Freistellung
(1) Der Kunde ist für die Inhalte, die er uns liefert oder freigibt, selbst verantwortlich. Er sichert zu, dass er über die nötigen Rechte verfügt und die Inhalte nicht gegen Gesetze oder Rechte Dritter verstoßen (z. B. Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrecht, Preisangaben, Heilmittelwerbung, berufsrechtliche Vorschriften). Zu einer rechtlichen Prüfung der Inhalte sind wir nicht verpflichtet.
(2) Impressum, Datenschutzerklärung und andere Pflichtangaben des Kunden verantwortet der Kunde. Wir binden sie technisch ein und können dafür Vorlagen oder Generator-Dienste bereitstellen. Eine Rechtsberatung ist damit nicht verbunden und wird von uns nicht erbracht. Gleiches gilt für die Einwilligungs- und Informationspflichten gegenüber Besuchern der Website.
(3) Wir dürfen Inhalte, die offensichtlich rechtswidrig sind oder für die uns ein begründeter Hinweis auf eine Rechtsverletzung vorliegt, vorübergehend entfernen oder sperren. Wir informieren den Kunden darüber unverzüglich.
(4) Der Kunde stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die wegen Inhalten, die er geliefert oder freigegeben hat, oder wegen seiner Nutzung der Website gegen uns geltend gemacht werden, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Wir informieren den Kunden unverzüglich über eine Inanspruchnahme und geben ohne seine Zustimmung kein Anerkenntnis ab.
§ 13 Domain
(1) Ist eine Domain im Paket enthalten, registrieren wir sie auf den Namen des Kunden als Inhaber. Wir verwalten sie technisch während der Laufzeit. Eine bereits vorhandene Domain des Kunden binden wir ein; die Kosten für deren Registrierung trägt weiter der Kunde, soweit nichts anderes vereinbart ist.
(2) Bei der Registrierung gelten zusätzlich die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle (z. B. DENIC). Eine bestimmte Domain können wir erst nach erfolgreicher Registrierung zusagen.
(3) Bei Vertragsende übergeben wir dem Kunden auf Wunsch den Code zum Umzug der Domain (Auth-Code), sobald alle fälligen Forderungen beglichen sind. Ab Vertragsende trägt der Kunde die Kosten der Domain. Meldet sich der Kunde trotz Hinweis nicht innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende, dürfen wir die Domain auf Kosten des Kunden weiterführen oder kündigen.
§ 14 Verfügbarkeit, Wartung, Datensicherung
(1) Wir betreiben die Website auf Servern in Deutschland und streben eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an. Davon ausgenommen sind angekündigte Wartungsarbeiten, die wir möglichst in nutzungsarmen Zeiten durchführen, sowie Störungen, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen (z. B. höhere Gewalt, Störungen von Netzbetreibern, Angriffe Dritter trotz angemessener Schutzmaßnahmen).
(2) Wir sichern die Website regelmäßig und bewahren die Sicherungen für einen angemessenen Zeitraum auf. Inhalte, die der Kunde selbst an anderer Stelle erzeugt (z. B. E-Mails, Buchungsdaten in eigenen Systemen), sichert der Kunde selbst.
(3) Funktionen, die von Diensten Dritter abhängen (z. B. Google-Unternehmensprofil, Kartendienste, Messenger wie WhatsApp, Instagram oder Facebook), können sich durch Änderungen dieser Dienste ändern oder entfallen. Wir passen unsere Leistungen in angemessenem Umfang an. Ein solcher Wegfall ist kein Mangel unserer Leistung, wenn wir ihn nicht zu vertreten haben.
§ 15 Zusatzleistungen mit KI und Drittdiensten
(1) Chatbots beantworten Anfragen automatisiert mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Antworten können unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Chatbot weist Besucher darauf hin, dass sie mit einer KI kommunizieren. Der Kunde legt fest, zu welchen Themen der Chatbot Auskunft gibt, prüft die hinterlegten Informationen und hält sie aktuell. Verbindliche Zusagen (z. B. Preise, Termine, Verfügbarkeiten) gibt der Chatbot nur ab, soweit der Kunde dies ausdrücklich freigegeben hat. Für Gesundheits-, Rechts- oder Finanzfragen richten wir Chatbots nicht ein.
(2) Gebühren, die Drittanbieter für die Nutzung ihrer Dienste nach Verbrauch erheben (z. B. Nachrichtengebühren von Meta für WhatsApp), stellen wir dem Kunden ohne Aufschlag in Rechnung, soweit nichts anderes vereinbart ist. Der Kunde ist für die Einhaltung der Nutzungsbedingungen dieser Dienste in seinem Namen verantwortlich.
(3) Die Online-Terminbuchung richten wir mit Google Kalender ein. Der Kunde verwaltet seine Termine selbst. Für Terminüberschneidungen, nicht wahrgenommene Termine oder Ausfälle, die auf Angaben des Kunden oder seiner Besucher beruhen, haften wir nicht.
§ 16 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist unsere Haftung ausgeschlossen. Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bei Vertragsschluss bereits vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer.
§ 17 Vertragsende
(1) Mit Vertragsende schalten wir die Website ab, soweit der Kunde sie nicht gekauft hat (§ 11).
(2) Inhalte des Kunden (§ 10 Abs. 3) stellen wir ihm auf Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende in einem gängigen Format zur Verfügung (z. B. Texte und Bilder als Dateien). Danach löschen wir die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
(3) Eine Weiterleitung der Domain auf eine andere Website richten wir auf Wunsch gegen gesonderte Vergütung ein.
§ 18 Referenz und Hinweis in der Fußzeile
(1) Hinweis in der Fußzeile: Wir bringen in der Fußzeile der Website einen dezenten Hinweis „Website: Hammer Website“ mit einem Link auf www.hammer-website.de an. Der Hinweis ist klein und passt sich der Gestaltung der Website an. Darauf weisen wir auch im Angebot hin.
(2) Referenz: Wir dürfen den Namen und das Logo des Kunden sowie Abbildungen und Links der veröffentlichten Website als Referenz auf unserer Website, in Angeboten, Präsentationen und sozialen Medien zeigen. Das gilt auch nach dem Ende des Vertrags.
(3) Vertrauliches: Wir zeigen nur, was auf der veröffentlichten Website ohnehin öffentlich sichtbar ist. Nicht öffentliche Informationen, Entwürfe vor der Freigabe, Kundendaten, Preise, Zahlen und vertrauliche Inhalte des Kunden (z. B. Bauteile oder Projekte unter Geheimhaltung) zeigen wir nicht.
(4) Zitate und Ergebnisse: Zitate des Kunden, Bewertungen und Ergebnisse (z. B. Zahlen zu Anfragen oder Besuchern) veröffentlichen wir nur mit seiner ausdrücklichen Zustimmung im Einzelfall.
(5) Widerspruch: Der Kunde kann dem Hinweis nach Abs. 1 und der Referenz nach Abs. 2 jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widersprechen, ganz oder teilweise. Wir entfernen den Hinweis bzw. die Referenz dann innerhalb von 14 Tagen, ohne dass dem Kunden dadurch Kosten entstehen. Bereits gedruckte oder an Dritte übergebene Unterlagen sind davon ausgenommen.
(6) Nach dem Kauf: Hat der Kunde die Website gekauft (§ 11), darf er den Hinweis nach Abs. 1 auch selbst entfernen.
§ 19 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Wir verarbeiten personenbezogene Daten des Kunden nach unserer Datenschutzerklärung.
(2) Soweit wir im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeiten (insbesondere Daten von Besuchern der Website, Formular- und Buchungsanfragen), gilt ergänzend unser Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) unter www.hammer-website.de/avv/. Er wird mit Vertragsschluss Bestandteil des Vertrags. Der Kunde ist insoweit Verantwortlicher, wir sind Auftragsverarbeiter.
§ 20 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz (Ahlen). Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.
(3) Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies wegen Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, Änderungen von Drittdiensten (§ 14 Abs. 3) oder zur Regelung neuer, vom Kunden nicht gebuchter Leistungen erforderlich ist und das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung nicht zu Lasten des Kunden verschoben wird. Ausgenommen sind Änderungen der Hauptleistungspflichten, der Preise (dafür gilt § 8 Abs. 7), der Laufzeit und der Kündigungsfristen. Wir teilen Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten in Textform widerspricht; auf diese Folge weisen wir in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen AGB weiter; wir dürfen den Vertrag dann mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats kündigen, frühestens jedoch zum Ende der Mindestlaufzeit.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.